Biografie

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Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg, wo sie ihr Studium "mit besonderer Auszeichnung" abschloss.

Ihr Operndebut gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als Erda in "Siegfried", bis 1996 war sie an der Staatsoper Hannover als dramatischer Alt engagiert, derzeit gehört sie dem Ensemble der Rheinoper Düsseldorf an, wo sie mit Partien wie Brangäne, Fricka, Erda, Waltraute, Kabanicha, Geschwitz, Ulrica, Azucena, Zia Principessa, Quickly, Klytämnestra, Herodias, Amme und Geneviève zu hören ist.

Zu ihren wichtigsten Partien der letzten Jahre gehören die Amme (Frau ohne Schatten) und Klytämnestra (Elektra), mit denen sie bei verschiedenen Neuproduktionen erfolgreich war, so zuletzt bei den Maifestspielen Wiesbaden in der Elektra-Insznierung von Rebecca Horn, in Stuttgart und Leipzig in der berühmten Konwitschny-Neuinszenierung, oder in Frankfurt in der Regie von Falk Richter. Im Herbst 2012 wird sie in der Düsseldorfer Elektra-Neuinszenierung von Christoph Nel zu sehen sein.

Zahlreiche Gastspiele und Opernproduktionen führen Renée Morloc an viele bedeutenden Bühnen im In- und Ausland, darunter die DOBerlin (Waltraute, Erda, Fricka (Walküre), Ulrica, Mary), München (Carmen), Dresden (Orfeo/Gluck), Hamburg (Waltraute, Mary), Stuttgart (Klytämnestra), Monte Carlo (Femme sage/Marquise v O./René Koering U.A.), Brüssel (Kabanicha, Jezibaba), Montpellier (Jezibaba), Nancy (Begbick), Bern (Cornelia/Cesare), Liège (Fricka in "Rheingold" und "Walküre"), Prag (Erda/Siegfried, Fricka/Rheingold und Walküre,Waltraute/Götterdämmerung), sowie Zweite Symphonie mit der Tschechischen Philharmonie, Tel Aviv (Iokaste/Oedipus Rex), Palma de Mallorca (Lied von der Erde), Valencia (La Cieca/Gioconda), Tokyo (Mary/Holländer) und Konzerte.

Sie debutierte bei den Salzburger Festspielen als Larina in Andrea Breth'‘s Onegin-Inszenierung, unter Leitung von Daniel Barenboim.

In der Spielzeit 2010/11 sang Morloc Mahler‘s Achte Symphonie mit Lorin Maazel in Duisburg, die Kabanicha /Katja Kabanova in der Neuproduktion von A Breth in Brüssel, Gertrud, Zia Principessa, Auntie, Herodias, Quickly in Düsseldorf, in Sofia das Verdi Requiem, beim Rheingau-Musikfestival die Alt-Partie in "Elias", in Innsbruck Beethoven Neun und Elias, sowie das Verdi Requiem in Erl mit Gustav Kuhn. Es erscheint die CDProduktion "Lied v d Erde" bei Oehms classics.

2011/12 ist die Künstlerin in Montpellier als Jezibaba/Rusalka , in Bozen mit "Lied von der Erde" ,"Dream of Gerontius" in Frankfurt beim hr, in Stuttgart mit der Altpartie "Le roi David", sowie als Klytämnestra , Weihnachtsoratorium und Dvoraks Stabat Mater in Mannheim, mit Batistelli‘s "Richard III" als Duchess of York in Genf zu hören, sowie in der Herheim-Produktion Rusalka wiederum als Jezibaba in Brüssel. In Düsseldorf darüberhinaus als Walküren-Fricka und Herodias. Ferner mit dem ersten Teil einer Liederabend-Reihe im Wilhelma-Theater Stuttgart.

Für 2013 und 14 wird es neben zahlreichen Konzerten auch Opern-Neuproduktionen in Lisabon (Falstaff/Quickly), Nizza (Il GURU/Marthe) und Paris (Grimes/Auntie) geben.

Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire, mit dem Morloc weltweit und regelmäßig bei internationalen Festivals gastiert, umfasst im Schwerpunkt die vokalen Orchesterwerke Gustav Mahler‘s , die sie mit Orchestern wie Orchester des Bayerischen Rundfunks München, Hamburger Symphoniker, Tschechische Philharmonie Prag, Helsinki Philharmonic Orchestra, Orquesta National de Espana Madrid, Orquesta sinfonica Galicia La Coruna, Orquesta Sinfónica Juvenil de Venezuela, Israel Philharmonic Orchestra Tel Aviv, Concertgebouw-Orchester Amsterdam, Charlotte Symphony Orchestra und mit zahlreichen Orchestern verschiedener europäischer Rundfunkanstalten aufgeführt hat.

Bei ihrem grossen Repertoire oratorischer Werke ist besonders das Verdi Requiem hervorzuheben, aber auch Bachs Matthäuspassion, Elgars "Dream of Gerontius" oder das Ligeti Requiem. Bernsteins "Jeremiah Symphony" oder Elgars "Sea pictures" sowie zahlreiche zeitgenössische Werke stehen ebenso auf dem Programm wie thematische Liederabende.

Renée Morloc widmet sich im Rahmen internationaler Masterclasses der Arbeit mit jungen Sängern, so in Caracas/Venezuela im Zusammenhang mit der Bachakademie Stuttgart und Helmuth Rilling, oder beim Festival "Oberstdorfer Musiksommer".

Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen, CD- und DVD-Einspielungen dokumentieren das Schaffen von Renée Morloc.